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Challenge Mallorca – Marcel Wyss «Verglichen mit letztem Jahr liege ich in meiner Saisonvorbereitung nicht hinten»

Die Königsetappe der Playa de Palma Challenge Cyclista Mallorca wurde von Alejandro Valverde (Movistar) gewonnen. Der Spanier hat sich Solo durchgesetzte, nach dem er alle seine Konkurrenten ca. 30km vor dem Ziel abgehängt hatte. Tim Wellens (Lotto) und Leopold König (Sky) standen ebenfalls auf dem Treppchen.

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IAM Cycling zeigte sich schon in der ersten Fluchtgruppe mit Clément Chevrier, Jérôme Coppel und Marcel Wyss. Rubens Bertogliati, sportlicher Leiter des Schweizer Profiteams zeigte sich mit der Leistung seiner Fahrer zufrieden.

„Wir haben wirklich eine typische spanische Etappe erlebt, mit viel Bewegung, auf einer Strecke, wo es keine flachen und geraden Abschnitte gab. Beim Briefing hatte ich die Fahrer gebeten, bei der morgendlichen Fluchtgruppe aufmerksam zu sein. Clément Chevrier, Jérôme Coppel und Marcel Wyss haben es geschafft, mit dieser loszuziehen. Aber das Feld, vom Team Sky angeführt, hat der Gruppe nicht viel Freiraum gelassen. Danach haben die Favoriten das Rennen unter sich ausgemacht. Unserseits konnten die Bergfahrer sich testen und feststellen, wie viel Arbeit sie noch bis zu den ersten wichtigen Rennen vor sich haben.“ 

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Beim seinem ersten offiziellen Renntag seit der Tour de France 2014 hat sich Marcel Wyss nicht geschont und konnte einige gute Schlussfolgerungen ziehen, bevor er wieder in die Schweiz zurückkehrt.

„Es war wirklich schwierig, denn die Fahrer waren den ganzen Tag schnell unterwegs. Aber ich bin mit dem Saisonstart zufrieden, denn ich konnte mit der Fluchtgruppe losziehen. Das Gefühl stimmt und ich konnte feststellen, dass ich in meiner Vorbereitung, verglichen zum letzten Jahr, nicht hinten liege. Ich habe noch Arbeit vor mir, aber wenn alles nach Plan läuft, dann sollte ich mir bei den gesetzten Zielen der Konkurrenz stellen können.“

Worte die auch Jérôme Coppel gehalten hat, bevor er nächste Woche sein Zeitfahrrad auf der Piste in Aigle testen wird.

„Gestern konnte ich die Fluchtgruppe auch nehmen, hatte dann aber leider ein Defekt. Heute waren die Beine auch wieder stark. In der Gruppe vorne habe ich über viele Kilometer hart gearbeitet und das Gefühl stimmt.“

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